Qualität
ist, wenn der Kunde zurückkommt, nicht das Produkt! Dieses
Statement trifft es, unabhängig von jedem wissenschaftlichen
Ansatz, immer noch am besten!
Qualität
kostet Geld! Das
wird leider viel zu oft vergessen!
Wieviel
Qualität muss mein Produkt haben, damit es sich verkauft? Darüber
sollte man sich bereits frühzeitig Gedanken machen. Leider wird
dies manchmal vernachlässigt!
Wieviel
Qualität kann ich mir überhaupt leisten? Dies
ist eine betriebswirtschaftliche Herausforderung, die starke
Auswirkungen auf Produktion, Vertrieb und Marketing hat.
Wie
erzeuge ich Qualität? Es
existieren viele theoretische und auch praktische Ansätze, die
jedoch oftmals an die Gegebenheiten adaptiert werden müssen.
Wie
messe ich Qualität? In
vielen Fällen ist dies relativ einfach möglich, in anderen kann es
Jahre oder Jahrzehnte dauern, bevor man verlässliche Ergebnisse
erhält. Glaubt
man den Überlieferungen, so hat sich das Unternehmen Motorola, das als
Pionier für die Einführung von Six Sigma gilt, damals mit einem
einfachen Trick geholfen, die strengen Vorgaben der Methodik zu
erfüllen. Für Six Sigma durften sie nur einen einzigen defekten Pager
bei einer Million produzierter Geräte haben. Dies wurde ganz einfach
dadurch erreicht, dass man vor der Endabnahme der Geräte die
defekten vom Band nahm. Gezählt wurden damit nur funktionsfähige
Geräte. Wie jedoch dann der eine defekte Pager durchrutschte ist leider
nicht mehr bekannt. Den Kunden von Motorola konnte es letzlich egal
sein, sie hatten die Garantie, dass die Geräte fehlerfrei waren. Nur
das zählte.
Moderne
TQM-Verfahren zielen jedoch nicht nur darauf ab fehlerfreie Produkte am
Markt zu haben, sondern möchten dafür sorgen, dass die
Produktionsprozesse so ausgerichtet sind, dass kein oder nur möglichst
geringer Ausschuss produziert wird. Nur dann lassen sich die
Produktionskosten in den Griiff bekommen. Kreative Ingenieure und
Entwickler wiederum hassen diese Vorgehensweise, da TQM sie zwingt
geregelte Prozesse einzuhalten, Quality Assessments zu überstehen,
Kritik zu ernten und ihre Kreativität zugunsten von State-of-the-art
Vorgehensweisen einzuschränken. Würden sich alle Unternehmen streng
daran halten, dann gäbe es heute mit Sicherheit eine große Anzahl von
Produkten ganz einfach nicht und andere wären nie erfunden worden.
Doch
wie lässt sich Qualität in den vielen Industrien, Branchen und Märkten,
die wir heute vorfinden, erzeugen? Wie dehnt man den Qualtitätsbegriff
auch auf Handel, Dienstleistungen, Bildung und Verwaltung aus?
Um
es vorwegzunehmen: Niemand ist in der Lage in ein bereits produziertes
Produkt oder eine erbrachte Dienstleistung die Qualität als solches
noch praktisch oben drauf zu packen. Hinzu kommt, dass
Qualität von
jedem anders empfunden wird. Was den Vorstellungen des einen genügt,
ist für einen anderen nicht einmal hinreichend, sonst hätten wir
Millionen von Dacias auf den Straßen, unsere Mobiltelefone und Computer
wären allesamt vom Discounter und die Möbel vom Abholmarkt. Wem dies
genügt, darf sich freuen, da er möglicherweise bei der Anschaffung Geld
sparen konnte, wer andere Ansprüche hat, wird mehr bezahlen müssen,
ohne vielleicht wirklich das bessere Produkt zu haben. Garantien gibt
es zwar, zumeist für zwei Jahre, danach kann es aber durchaus schwierig
werden mit der erworbenen Qualität. Mancher Koreaner hat dies erkannt
und bietet nun 7-jährige Garantien für seine Produkte an. Für
sicherheitsbewusste Käufer kann dies eine Alternative sein, schließlich
kann man davon ausgehen, dass man sieben Jahre lang keine oder kaum
zusätzliche Kosten hat, aber vielleicht damit rechnen muss, dass man
sein Produkt oftmals in der Werkstatt sehen wird. Das wiederum ist auch
ein möglicher Qualitätsfaktor.
Zusammengefasst läßt sich
feststellen, Qualität ist unabdingbar, doch es ist nur soviel davon
erforderlich, wie es der Markt verlangt. Wenn ein Kunde zufrieden ist,
dann hat man ihm das richtige Maß an Qualität geboten. Ist er dagegen
unzufrieden, dann waren alle Qualititätsanstrengungen nutzlos, seien
sie noch so hoch gewesen.
Im
nebenstehenden Downloadbereich finden Sie weitere Informationen zum
Thema Qualtitätssicherung und TQM.
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bereits jetzt tätig zu werden und für die Zukunft vorzusorgen. Dinge,
die sich jetzt vielleicht mit einfachen Mitteln erledigen lassen,
können später richtig teuer werden. Es ist immer am
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und am günstigsten Fehler so frühzeitig wie möglich zu korrigieren.
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